Öffnungszeiten: Mo - Do : 7.45 - 20.00 Uhr Fr: 7.45 - 18.15 Uhr

 

 

Allgemeine Praxis Informationen

 

  • Terminvereinbarungen:
    Termine können nur telefonisch unter 0711 - 79 40 370 oder aber persönlich an der Rezeption ausgemacht werden!!
    Ein Termin muss rechtzeitig, d.h. 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden falls Sie einmal verhindert sein sollten.
    Wird ein Termin nicht rechzeitig abgesagt oder unentschuldigt nicht wahrgenommen, so müssen wir dies leider mit 10 € privat in Rechnung stellen!!

 


 

  • Rezeptgebühren: 
    Die Rezeptgebühr, die alle Kassen-patienten zahlen müssen, ist am Anfang einer Behandlungseinheit zu bezahlen.

    Jedes Rezept kostet 10,- €  Rezeptgebühr. Dazu kommen 10% des Behandlungspreises.

     


 

  • Was muss ich mitbringen?
    Bitte bringen Sie Ihre Befreiungs-Karte zu Anfang Ihrer Behandlungseinheit mit, falls Sie von Zuzahlungen befreit sind.

    Der Patient sollte ein großes Handtuch zur Behandlung mitbringen. Es gibt die Möglichkeit das Handtuch in der Praxis zu deponieren.
    Bringen Sie bequeme Kleidung und die passenden Schuhe oder ABS-Socken für die Kurse mit.

Anwendungen I

Osteopathie

Die Begriffe Osteopathie (von gr. ostéon; dt. „Knochen“ und gr.  páthos; dt. „Leiden“),osteopathische Medizin und osteopathische Behandlung beschreiben im Bereich der Alternativmedizin verschiedene Krankheits- und Behandlungskonzepte.

In Europa werden darunter unterschiedliche befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die manuell, also mit den bloßen Händen des Behandlers ausgeführt werden.

Die Bezeichnungen „Manuelle Medizin“, „Manualtherapie“, „Chirotherapie" und „Chiropraktik“ werden teils synonym gebraucht.

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für osteopathische Behandlungen. Da diese Preise von Kasse zu Kasse variieren, bitte ich Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen, ob und in welcher Höhe sie sich an den Kosten beteiligen.

Mehr Informationen über die Osteopathie finden Sie unter dem folgenden Link:

www.bvo-osteopathie.de

Craniosacrale Therapie  (Cranium = Schädel, Sacrum = Kreuzbein)

Die Hirnhaut geht am Schädelausgang in die Rückenmarkshaut über und diese zieht hinunter bis zum Kreuzbein, an dem sie verankert ist. Somit ist es leicht zu verstehen, dass jede Bewegung des Kopfes auch eine Bewegung des Kreuzbeins auslöst und umgekehrt.

Befindet sich entlang  der Wirbelsäule oder am Kreuzbein eine Blockade, z.B. nach einem Sturz auf das Gesäß, so kann dies Auswirkungen bis in den Schädelbereich hin haben.

Weiterhin sind die verschiedenen Schädelknochen im Normalfall gegeneinander beweglich, was eine große Bedeutung für die Durchblutung, die neuronale Versorgung und die gesamte Flüssigkeitszirkulation im Gehirn- und Rückenmarksbereich hat.

Die Craniosacrale Therapie bewirkt einen Spannungsausgleich innerhalb dieser Strukturen und verbessert die Zirkulation der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Die Behandlung ist sehr sanft. Der Patient hat oft nur ein Gefühl von "Handauflegen" so fein sind die entstandenen Bewegungen zwischen den einzelnen Schädelknochen oder zwischen Kopf- und Kreuzbein.

Anwendungsbeispiele:
Migräne, Schwindel, Tinnitus, Lernstörungen bei Kindern,Schiefhals, Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, Wirbelsäulenerkrankungen, Trigeminusneuralgie, Stressbedingte Störungen u.v.m.

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen. Eine Befunderhebung am Anfang der Behandlung mit verschiedenen "manuellen" Behandlungstechniken führt relativ schnell zu Besserungen der Befindlichkeit.

Zum Befunderhebung werden Beweglichkeit, Verhärtungen und Rotationen geprüft um eine anschließende Behandlung darauf abzustimmen.

Beweglichkeitsübungen, Massagen, Akupressuren und ähnliche Verfahren werden angewandt um Verhärtungen zu lockern sowie eine lokale bessere Durchblutung zu gewährleisten.

Der Name ( lat. manus = Hand ) spielt darauf an, dass der Therapeut in der Regel nur seine Hände gebraucht und so auf Knochen, Gelenke und oberflächliches Bindegewebe einwirken möchte.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine komplexe Entstauungstherapie. Durch Pump- und Kreisbewegungen wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben und gelangt über die Lymphbahnen wieder in den venösen Blutkreislauf.

Die Lymphflüssigkeit ist ein wichtiger Bestandteil bei der Entgiftung des Körpers. Durch eine Lymphdrainage wird also der Entgiftung geholfen und Entzündungsprozessen im System entgegengewirkt.

Anwendungsgebiete:

- nach Operationen (Schwellungen behindern den Heilungsprozess)
- nach Krebserkrankungen
- Venenerkrankungen
- Primäres und sekundäres Lymphödem
- nach Schlaganfall ( Inaktivitätsödeme )
- Kopfschmerzen / Migräne
- Schleudertrauma

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik oder auch Bewegungstherapie ist das Hauptaufgabengebiet der Physiotherapie.
Gezieltes und individuell auf den Patienten angepasste bewegungs- therapeutische Maßnahmen haben das Ziel die Selbstständigkeit einer kranken Person in ihrem sozialen Umfeld nach einer Erkrankung oder Verletzung wieder aufzubauen bzw. zu erhalten.

Der (Wieder-) Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit trägt entscheidend zur Lebensqualität bei. Bewegungsübungen haben neben Beweglichkeit und Ausdauer auch einen Einfluss auf Schmerz, Stoffwechsel, Durchblutung, Kraft und Koordination.

Die vermittelten Kenntnisse in der Praxis, kann der Patient oft zu Hause wiederholen um die Effektivität zu steigern.

Beckenbodengymnastik

Eine gute Beckenbodenmuskulatur ist Voraussetzung für eine intakte Kontrolle der Blasen- und Darmfunktion. Ist die Muskulatur des Beckenbodens geschwächt, kann es ungewollt zu Verlust von Urin, vermehrten Blähungen oder Stuhlgang kommen.

Häufig sind dabei Frauen betroffen, nach Geburten, Senkungen, gynäkologischen Operationen, Übergewicht oder einer nachlassenden Gewebespannung im Alter. Männer leiden vor allem nach Prostataoperationen unter einer Schwächung des Beckenbodens, dir mit ungewolltem Urinverlust einhergeht. Darmoperationen, Divertikel (Aussackungen der Darmschleimhaut), Hämorrhoiden und Bestrahlungen können bei beiden Geschlechtern zu Kraftminderung des Beckenbodens und somit zu Verlust des Stuhlgangs führen.

Bei der Beckenbodengymnastik zeigen wir Ihnen Übungen, die die geschwächte Muskulatur kräftigen. Wir helfen Ihnen, Belastungen zu erkennen und zu vermeiden. Mit uns trainieren Sie den Einsatz des Beckenbodens beim Heben, Tragen, Bücken und Aufstehen. Gemeinsam erstellen wir ein individuelles Übungsprogramm für zu Hause.

Viele Krankenkassen übernehmen sogar 60-70% der Kosten eines Präventionskurses zur Stärkung des Beckenbodens.

Behandlung Kiefergelenk

Viele Menschen leiden an nächtilichem Zähneknirschen, Schmerzen beim Kauen, hör- und fühlbarem Knacken, Fehlbiss usw.

Oft wird diese Problematik bei Stress verstärkt. Die Behandlung des Kiefergelenkes geht meist mit einer Behandlung des Nackenbereiches einher, kann Spannungen lösen und große Erleichterung bringen.

Das Bobath Konzept

Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess beim Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung (Muskeltonus) und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Das Konzept beruht auf der Annahme der "Umorganisationsfähigkeit" (Plastizität) des Gehirns, d.h. dass gesunde Hirnregionen die zuvor von den erkrankten Regionen ausgeführten Aufgaben neu lernen und übernehmen können.

Häufig sind bei traumatischen Hirnschädigungen nicht die eigentlichen Kontrollzentren zerstört, sondern Verbindungswege unterbrochen, die mit konsequenter Förderung und Stimulation des Patienten durch alle betreuende Personen neu gebahnt werden können.

Die Erkrankung, bei der das Bobath-Konzept am häufigsten angewendet wird, ist der apoplektische Insult bzw. der Schlaganfall (Hirnfarkt), der mit einer Halbseitenlähmung (Hemiplegie) einhergeht. Weitere Zielgruppen für die die Anwendung des Bobath-Konzeptes sind Menschen mit Krankheitsbildern, wie z.B. Zuständen nach Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumen, Zuständen nach neurochirurgischen Operationen, Multiple Sklerose, entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS), dem apallischen Durchgangssyndrom sowie allen anderen Erkrankungen des ZNS, die mit Spastik bzw. Lähmungen einhergehen.

Funktionelle Bewegungslehre:

Die funktionelle Bewegungslehre ist ein Diagnose- und Therapiekonzept, das 1955-1975 von Susanne  Klein-Vogelbach entwickelt wurde.
Die FBL lehrt den Physiotherapeuten das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten des Menschen von außen zu betrachten.

Das Konzept erlaubt eine präzise Beobachtung anhand definierter Beobachtungskriterien, die sich auf alle Gelenke des Körpers,
auf statische Positionen und auf kinematische Ketten anwenden lassen.

Die in der Funktionellen Bewegungslehre angewandten Beobachtungsverfahren liefern Daten über die Harmonie einer Bewegung,
die Koordination, den Rhythmus, das Bewegungsausmaß und vieles mehr.

Sie sind äußerst praxisrelevant und schließen die Fähigkeit ein, räumliche und zeitliche Qualitäten der Bewegung intuitiv zu erfassen.

Reizstrommassage:

Die Ultrareizstrom-Behandlung wird jeweils 15 Minuten lang durchgeführt. Unter den Elektroden sollte ein leichtes, vibrierendes Stromgefühl spürbar sein, jedoch ohne deutliches Zusammenziehen der Muskulatur. Anwendungsgebiete sind unter anderem akute oder chronische Schmerzzustände, Durchblutungsstörungen, Arthrosen, Prellungen, Zerrungen und Gelenkversteifungen.

Das Faszien Distorsions-Model nach Dr. Stephen Typaldos

Als guter Beobachter erkannte Dr. Typaldos bei seinen Patienten immer wieder die gleichen Schmerz- und Beschreibungsmuster. So entdeckte er die 6 Fasziendistorsionen ( Continuumdistorsion, Triggerband, Hernierter Triggerpunkt, Faltdistorsion, Zylinderdistorsion und die tektonische Distorsion).
Er erkannte entwickelte dazu die geeigneten Behandlungstechniken. Somit entstand durch Dr. Typaldos eine völlig neuartige Idee der Behandlung und Diagnose. Mit den Fasziensistorsionstechniken aus dem Typaldos-Konzept stehen dem Behandler Möglichkeiten zur Verfügung, die bei korrekter Anwendung eine Schmerzfreiheit oder zumindest eine deutliche Linderung der Beschwerden und verbesserte Funktion zeigen.

Seit dem ersten Fascia Research Congress in Boston 2007 sind Faszien zunehmend in das internationale wissenschaftliche Interesse gerückt. Sehr viele wissenschaftliche Studien widmen sich heute der extrazellulären Matrix oder Fasziennetze.

Akupunkt- Massage nach Penzel (kurz: APM)

Bei der Akupunkt Behandlung geht man wie in Bereichen der chinesischen Gesundheitslehre davon aus, das jedes Wesen bei seiner Zeugung eine individuelle Menge an Lebensenergie mit auf den Weg bekommt.

Diese Energie fließt in bestimmten Bahnen, den Meridianen, durch unseren Körper. Durch verschiedene Ursachen kann dieser Energiefluss in ein Ungleichgewicht geraten. Diese Ursachen können sein: Unfälle, Operationen, Stress, Blockaden, Piercings, Tätowierungen u.v.m. Narben sind ein großer Störfaktor.

Diese Störung des Energieflusses, kann sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen und erklärt somit das breite Wirkungsfeld der Anwendung. Mehr Informationen unter www.apm-penzel.de

APM hat einen positiven Einfluss auf Körpersysteme wie:

- Herz- Kreislaufsystem
- Atmungssystem
- Verdauung und Urogenitalsystem
- Hormonsystem
- Nervensystem
- Muskel- und Skelettsystem

Im Unterschied zur Akupunktur arbeitet man bei der APM nicht mit Nadeln, sondern man massiert sanft und schmerzfrei mit einer Art "Stäbchen". Die energiearmen Meridiane werden somit angeregt um wieder ein Energiegleichgewicht  herzustellen.

Anwendungen II

Massage

Die Massage ist im weitesten Sinne  eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Der Begriff "Massage" leitet sich in verschiedenen Sprachen von der Bedeutung der Anwendung ab.

französisch: masser = massieren - arabisch : berühren / betasten - hebräisch: salben - griechisch: kauen / kneten

Der Ursprung der Massage liegt wahrscheinlich in Ostafrika und Asien ( Ägypten, China, Persien). Die ersten schriftlichen Erwähnungen stammen von 2600 v. Chr. Über den griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v. Chr.) gelangt die Massage letztendlich nach Europa. Head (1889) und Mackenzie (1917) entdeckten die Bedeutung der Reflexbögen und begründeten damit die Reflexzonentherapie. Die Massage gehört zur manuellen Therapie. Sie dient vor allem der mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Dies geschieht über Dehnungs-, Druck- und Zugreize. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit einschließt. Da sich einzelne Massagearten von Theorie und Praxis stark unterscheiden, ist die Anzahl der Wirkungen auf Körper und Geist vielfältig.

Die Hauptanwendungsgebiete und Wirkungen sind:

- Lokale Steigerung der Durchblutung
- Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
- Entspannung der Muskulatur

Fußreflexzonentherapie

Alle körperlichen und organischen Bereiche des Menschen haben ihre zugeordneten Bereiche in den Reflexzonen im Fuß. Die Reflexzonen zeigen die momentane Verfassung des Körpers an Hand von Schwellungen und Verhärtungen am Fuß. Mit gezielten Griffen werden diese schmerzhaften Stellen am Fuß aufgesucht  und behandelt um so eine Heilung oder Verbesserung sämtlicher gestörten Bereiche (im Organ und Gewebebereich) zu bewirken.

Folgende Krankheiten sprechen gut auf eine Fußreflexzonentherapie an:

- akute und chronische Symptome am Bewegungsapparat
- akute und chronische Belastungen und Erkrankungen des Urogenitalbereiches
- Funktionsstörungen im Atmungs- und Herzbereich
- Störungen im Verdauungssystem
- Störungen im Lymphabfluss
- Erleichterungen bei degenerativen Erkrankungen wie Bechterev, Parkinson, Mukoviszidoxe usw.

Naturmoor

Naturmoor und Fango werden in unterschiedlichen Formen bei Behandlungen angewandt. Es handelt sich dabei um reine Naturprodukte die seit langem in der Wärmebehandlung aber auch in der Kältebehandlung Anwendung finden. Naturmoor wird in Moorgebieten gestochen. Es kann in Schlammform oder auch als Moorbad angewandt werden. Eine häufige Anwendungsform sind aber auch einmal verwendbare Naturmoorkompressen. Es handelt sich dabei um fest gepresstes Naturmoor, welches mit einer durchlässigen Vliesschicht überzogen ist und direkt auf den Körper aufgetragen wird.

Die Wirkungsweise kann grob in 2 Bereiche eingeteilt werden:

Thermische Wirkung:

Wärme oder Kälte führen zu einer besseren Durchblutung und einer tiefen Entspannung der betroffenen Körperteile. Entzündungsherde und rheumatische Prozesse werden gelindert.

 Pflanzliche Wirkung:

Verschiedene Einflüsse der im Naturmoor enthaltenen Pflanzenbestandteilen. (Entzündungshemmend, Anregung des Zellstoffwechsels)

Wärmeanwendung

Die Heißluft- und Rotlichtbehandlung gehört zu den vorbereitenden Maßnahmen bei Massagen und krankengymnastischen Behandlungen. Sie kann aber auch separat als einzelne Maßnahme angewandt werden, auf Grund der positiven Wirkungen wie z.B. einer besseren Durchblutung. Dies führt zu einem verbesserten Abtransport von Schlackenstoffen aus den Geweben und fördert somit die "Entgiftung" des Körpers.

Freigewordene Schlackenstoffe können besonders gut mit einer anschließenden Lymphdrainage aus dem Körper ausgeleitet werden.

Heiße Rolle

Mehrere Handtücher werden trichterförmig zusammengerollt und mit kochendem Wasser gefüllt. Mit dieser Rolle wird nun auf die Haut getupft bzw. gerollt. Kühlt die äußere Schicht aus, so wird ein Stück der Rolle abgewickelt, wodurch die Hitzewirkung anhält.

Mit der starken Wärmeintensität und der Möglichkeit die Haut gleichzeitig mechanisch zu beeinflussen, dient die "Heiße Rolle" zur intensiven lokalen Behandlung, fördert die Durchblutung und hat eine schmerzlindernde und reflektorische Wirkung auf innere Organe.

Wirkungen:

- Schmerzlinderung
- Senkung der Muskelspannung
- Starke Verbesserung der Durchblutung

Eisbehandlung - Kältetherapie

Kälte beeinflusst die Muskelspannung. Bei kurzzeitigen Kältereizen erhöht sich die Muskelspannung. Wird Kälte länger angewandt ist aber auch ein positiver Einfluss auf eine krankhaft erhöhte Muskelspannung möglich.

Verkrampfungen werden gelockert, wenn die Muskelaktivität sinkt. Die Kälte lindert den Schmerz, da die Leitungsgeschwindigkeiten der Nerven herabgesetzt wird und dadurch die Schmerzrezeptoren in ihrer Aktivität dämpft. Kältereiz kann auch bewusst zur Herabsetzung der Durchblutung verwendet werden. Schwellungen und Blutergüsse wie auch bestimmten Entzündungen kann somit entgegengewirkt werden.

Vorwiegend kommt die Eistherapie bei folgenden Gebieten zum Einsatz:

- Zur Vermeidung von Schwellungen kurz nach Verletzungen (Verstauchung, Prellung) und Operationen.
- Bei akuten Rheumaschüben, Bindegewebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen
- Zur Fiebersenkung
- Bei Lähmungen (beispielsweise Eistauchbäder bei spastischen und Eisabtupfungen bei schlaffen Paresen)

Elektrotherapie

Schon seit dem 19. Jahrhundert weiß man, dass der elektrische Strom zu Heilzwecken verwendet werden kann. Im 20. Jahrhundert wurden eine Reihe von Verfahren im Bereich der Elektrotherapie entwickelt. Anwendung findet die Elektrotherapie heute unter anderem:

-zur Schmerzbehandlung
-bei Durchblutungsstörungen
-Erkrankungen des Bewegungsapparates
-Lähmungen und Muskelschwäche.

Meist werden bei der Behandlung Elektroden direkt auf der Haut angebracht. Es ist aber auch möglich den elektrischen Strom durch Wasser oder Öle zu leiten. Es werden elektrische Ströme mit verschieden hoher Schwingungszahl pro Sekunde verwendet. Die Stromstärken und Frequenzen werden individuell und je nach Zeitpunkt der Behandlung innerhalb des Heilungsprozesses angepasst.

Schlingentischbehandlung:

Bei der Schlingentisch-Therapie nutzt man unter Verwendung von Seilsystemen und Gurten, die Möglichkeit die Schwerkraft quasi aufzuheben. Es werden der ganze Körper des Patienten oder auch nur Teile des Körpers in Schlingen gehängt.

Der Patient erfährt dadurch eine Erleichterung bei Bewegung, durch die wegfallende Belastungen auf Gelenke, Muskeln und Bänder. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden dadurch erheblich erleichtert. Für den Therapeuten ergibt sich auch die Möglichkeit, intermittierende Extensionen auszuführen oder einen Dauerzug in eine gewünschte Richtung durchzuführen.

Der Schlingentisch wird angewendet bei:

- Schmerzen ( Hüftgelenke, Schultergelenke, Wirbelsäulenprobleme u.s.w. )
- Lähmungen
- Kontrakturen

Der Schlingentisch eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen z. B.:

- Manuelle Therapie
- Wahrnehmungsbehandlung
- Traktionen

Ultraschalltherapie

Eine Ultraschallbehandlung ist ein alternatives Therapieverfahren, das schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates wie Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen lindern kann.

Die schnell aufeinanderfolgenden Längswellen (Longitudinalwellen) können über direkten Hautkontakt in die zu behandelnden Körperzonen weitergeleitet werden.

Aufgrund der physikalischen Eigenschaften durchdringen Ultraschallwellen Haut, Bindegewebe, Fettschichten und Muskeln ohne Energie zu verlieren. Diese Energie wird dann als Wärme am Knochen und anderen Geweben abgegeben.

Anwendungsgebiete:

- Verstauchungen
- Prellungen
- Muskelverspannungen
- rheumatische Erkrankungen
- Arthrosen
- Tennisarm
- Wirbelsäule etc.

Extensionsbehandlung allgemein:

Bei der Extensionsbehandlung, auch manchmal als Traktionsbehandlung bezeichnet, soll durch die Streckung der Wirbelsäule eine Entspannung der Nerven und Entlastung der Bandscheiben erfolgen.

Bei Extensionsbehandlungen ist ein gezielter Einsatz von Wärmetherapie besonders zu empfehlen. Patienten empfinden diese Entlastungen oft als sehr angenehm. Bei Frühstadien eines Bandscheibenschadens, haben die Bandscheiben durch den weggenommenen Druck  während der Extension, die Möglichkeit in ihre ursprüngliche Position zurückzugleiten.

Bei fortgeschrittenem Stadium eines Bandscheibenvorfalls, wird als eine der letzten Möglichkeiten vor einem operativen Eingriff, diese Traktion unter Vollnarkose durchgeführt. Erst hierdurch löst sich die Spannung der oft durch Schmerzen verkrampften Muskulatur, welche die Bandscheibe an ihrer Position hält.

In Kombination mit der Extensionsbehandlung wird später gerne ein gezielter Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur empfohlen. Unterentwickelte Stützmuskulatur der Wirbelsäule soll wieder gekräftigt werden um den Stützfunktionen nachkommen zu können.

Kinesio-Taping

Kinesio-Taping ist eine revolutionäre Behandlungsmethode aus Japan, die fast für jede Pathologie geeignet ist. Bei dem Tape handelt es sich um ein elastisches Band. Durch eine bestimmte Anbringung am Körper bewirkt es eine Verbesserung:

- der Muskelfunktion
- eine Aktivierung des Lymphsystems
- Schmerzlinderung
- eine Unterstützung der Gelenke

Dabei gewährleistet es eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und kann ohne negative Hautreaktion über mehrere Tage getragen werden.

Weitere Anwendungsbeispiele bzw. Anwendungsgebiete sind:

- Schmerz
- Arthrose
- Bandscheibenprobleme
- Ischialgien
- Muskuläre Verspannungen
- Epicondylitis
- Carpal-Tunnel-Syndrom
- Gelenkdistorsionen
- Kopfschmerz
- Sportverletzungen

Mehr Informationen unter www.k-active.com

Mechanical Link

Über Prinzipien des gezielten Spannungsaufbaus und der konsequenten Inhibitionstestung werden die verschiedenen Systeme (Cranio, Pariental, Viszeral, Neural ...) vernetzt und prioritär eingestuft.

Anwendung

Es eröffnen sich neue Behandlungsansätze z.B. bei Hypermobilitäten, Arthrosen, Skoliosen, in der Sportmedizin, Pädiatrie sowie in der Geriatrie.

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